Loading

Hektarweise siecht die Fichte

placeholder article image
Der Wald zeigt: Man kann im Kleinen was machen und dann für das Große daraus lernen

Foto: Beate Schleep/dpa

Zuerst stirbt der Wald – und dann der Mensch: So mahnte die Umweltbewegung in den 1970er und ’80er Jahren. Gemeint war das vom „sauren Regen“ verursachte Absterben ganzer Waldflächen. Der Sinnspruch mutet heute beinah nostalgisch an: Er riecht nach Latschenkiefer. Denn natürlich starb der Wald nicht. Nein, er erwies sich wesentlich zäher als erwartet, ebenso wie viele Lebensräume sich den vorwiegend menschengemachten Strapazen gegenüber erstaunlich widerstandsfähig zeigten und zeigen.

Doch hat die Resilienz natürlich ihre Grenzen. Für den deutschen Wald sind sie überschritten: Die Fichte, die rund ein Viertel des Waldbestandes ausmacht, stirbt jetzt, flächig und mit einer R…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.