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Wie viele Raketen braucht es zum Glück?

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Nur ein kleiner Vorrat diesmal. Und noch einer. Und noch einer

Foto: Imago Images/Petra Schneider

Fast alle Silvester, die man als junge Erwachsene zu feiern hatte, waren dann doch mindestens merkwürdig verlaufen. Logisch. Gerade darin hatte ja der „Reiz“ gelegen. Sich an Silvester jubelnd in den Armen zu liegen? Was sollte das denn für eine Geschichte werden? Nein, ironische Distanz war das wahre Lebenselixier. Hilfreich: der in Blei gegossene Weltschmerz, von dem man relativ synchron und verlässlich zu allen Festtagen durchströmt gewesen war. Die Bejahung des neuen Jahres war einem zudem, wie soll man sagen, etwas dümmlich vorgekommen. Kurz: Wer kein OK Boomer werden wollte, war die beste Zeit so drauf.

Reichlich bizarr geriet folgerichtig der Jahreswechsel zum Millennium, wenn…

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