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Existenzkampf an der Tanke

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Mit haltlosen Bildern werden wir in „The Collapse“ hineingeworfen in Mikro- und Makrodramen

Foto: Studiocanal

Dass es ausgerechnet in einem halb leer geräuberten Supermarkt losgeht, lässt The Collapse fast prophetisch erscheinen. Wo sich im ersten Corona-Lockdown im Frühjahr in Deutschland die Toilettenpapierjäger die Köpfe einschlugen, fehlt es zu Beginn der französischen Miniserie (zu streamen auf Joyn) an Grundnahrungsmitteln und Binden. „2 Tage danach“ erklärt eine Einblendung, und es ist eine der vielen klugen Entscheidungen, dass das Davor nie konkret wird. Mit jeder Folge entfernt sich die Anthologieserie zeitlich weiter weg von dem nicht genauer definierten Kollaps und lässt uns Ausnahmesituationen an verschiedenen Orten erleben: acht Mikrokosmen mit unterschiedlichen Me…

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