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So foltert Amerika

An der Seton Hall University in New Jersey ist eine neue Studie über CIA-Folter an Terrorverdächtigen nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erschienen. Darin erschrecken besonders acht Seiten mit Zeichnungen, angefertigt von einem, der Folter selbst ausgesetzt war. Derweil allerdings grassiert die Verharmlosung derartiger Verbrechen. Umso mehr ist die Grausamkeit auf diesen Bildern erschütternd und lässt sich nicht verbergen hinter einer bürokratischen Sprache über „Zwangsmethoden bei der Vernehmung“ und „erweiterte Verhörtechniken“. Der Zeichner heißt Zayn al-Abidin Muhammad Husayn, auch bekannt als Abu Zubaydah. Der noch immer im Hochsicherheitscamp auf dem US-Stützpunkt Guantánamo eingesperrte Palästinenser hat Selbstporträts angefertigt von sich als Folteropfer nach seiner Fest…

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