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Jeder denkt für sich allein

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Kaitlyn Dever als Marie Adler in „Unbelievable“

Foto: Beth Dubber/Netflix

Der auf der Hand liegende Nachteil aller Verfilmungen, die sich das Label „based on a true story“ voranstellen, besteht darin, dass man das Ende schon kennt. Andererseits hat auch das sichere Wissen, dass der Dampfer sinkt, Millionen von Menschen nicht davon abgehalten, sich gleich mehrfach Titanic anzuschauen. Und mehr noch: das Sinken auch noch spannend zu finden. Wie sich der Kahn schließlich senkrecht aus dem Wasser hebt! Kate und Leo, wie sie Abschied nehmen! Manche Dinge sind so dramatisch, so voller Gefühle, dass man sie nicht spoilern kann. Man würde denken, dass etwas Ähnliches auch für True-Crime-Storys, für die Geschichte wahrer Fälle, gelten müsste. Aber tatsächlich funktionieren da jene Produk…

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