Loading

Die Kunst den Betrachtern

placeholder article image
Vier Augen sehen mehr als zwei, und ein Proseccochen weitet den Blick

Foto: Martin Parr/Magnum Photos/Agentur Focus

In der Kunst hat das Publikum nichts zu sagen. Zahlen belegen, dass ein kleines Netzwerk von Galeristen und Sammlern bestimmt, was ausgestellt wird. Vor ein paar Wochen riefen wir in einem Artikel zu mehr Demokratie in der Kunst auf. Betrachter*innen sollen mitentscheiden können, was die Kunstinstitutionen ausstellen.

Vor „Populismus“ warnen Holger Liebs im Freitag und Kolja Reichert in der FAZ. Schließlich wird ein Fußballteam auch nicht gewählt, so Reichert. Der Vergleich hinkt. In der Kunst zählen keine Tore. Sie will gesehen und empfunden werden, und zwar nicht nur von Kennern oder Sammlern, die entscheiden, welche Künstler in der Champions League spielen dürfen…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.