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„99 Prozent können irren“

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„Man muss hinterfragen, woher die Daten kommen, welche Auswahl getroffen wurde“ Foto: Mark Peterson/Corbis/Getty Images

Seit zwei Jahren folge ich Max Roser auf Twitter. Mehrmals täglich postet der Ökonom Schaubilder, die weltweite Fortschritte belegen. Gut 74.000 Nutzer interessieren sich außer mir dafür. Nebenbei betreibt Roser den Blog Our World in Data, auf dem er auch seine Quellen und Methoden anschaulich beschreibt.

Die Welt, wie sie uns aus Rosers Daten entgegentritt, ist ein sehr viel hoffnungsvollerer Ort, als das Angst-Jahr 2016 glauben macht. Um den Diskurs ein wenig auszunüchtern, rufe ich also in Oxford an, wo der gebürtige Kirchheimbolander am Institute for New Economic Thinking forscht.

der Freitag: Herr Roser, nur vier Prozent der Deutschen glauben, die Welt wür…

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