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Wenn der Dackel jault

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Trost ist jeder Moment, „in dem das Winseln und Fiepen und Heulen aufhört“

Foto: Sebastian Arlt/Laif

Das ist nicht gerade ein Buch für besinnlich-entspannte Stunden zur Jahresendzeit. Grit Poppe, deren Jugendroman Weggesperrt (2009) preisgekrönt wurde, hat zusammen mit ihrem Sohn Niklas eine Dokumentation nachgereicht, die Grausen macht, ihr Titel: Die Weggesperrtenin der DDR.

Allein schon die Zahl der einschlägigen Einrichtungen verstört. Umso mehr, was in ihnen geschah, Zwangsarbeit und -sport, Einzelarrest, Essensentzug, Prügel, Erniedrigungen jedweder Art. Es ist erschütternd, was ehemalige Insassen, meist höchst reflektierte Menschen, zu erzählen haben und das ist – auch im Buch nicht – kein Grund zur nachgetragenen DDR-Häme, denn in kirchlichen Heimen ging es kaum besser…

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