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Direkt an der Kante

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Bagger, die wie Drachen die Landschaften umgraben und Menschen vertreiben – Meyers Metaphorik

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Seinen drei Erzählungen in Stäube hat Clemens Meyer einen Aufsatz nachgestellt. Wozu Literatur? ist eine wunderbare Aufklärung über Meyers Lektüreerfahrungen. Sie bestätigen, dass der vielfach prämierte Schriftsteller, der vor allem von seinem Vater mit Lesestoff versorgt wurde, schnell gewusst hat, dass er die Großen studieren muss. Als Fünfjähriger begegnete er seinem ersten lebendigen Schriftsteller, dem damals in der DDR lebenden Österreicher Fred Wander, dessen Roman Der siebente Brunnen über den Holocaust Meyer voller Respekt würdigt. Später taucht in der Lese-Vita des 44-Jährigen unter den Gallionsfiguren natürlich Hemingway auf, den Meyer in den he…

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