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Unrechtsgold?

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An den langen Arm der US-Rechtsprechung dachte im 12. Jahrhundert noch niemand

Foto: Akg Images/dpa

Seit zwölf Jahren streitet sich die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit den Erben jüdischer Kunsthändler, deren Vorfahren 1935 den sogenannten Welfenschatz an den NS-Staat verkauften. Diese Woche wurde die mögliche Restitution der Reliquien zum ersten Mal vor dem Supreme Court in Washington verhandelt.

Der Fall könnte weittragende Konsequenzen haben: Gibt das höchste Gericht der USA den Klägern darin recht, dass sie die Rückgabe des Kirchenschatzes vor amerikanischen Gerichten erzwingen können, so fürchten Richter und Anwälte, wird eine Lawine internationaler Restitutionsverfahren in Richtung Vereinigte Staaten ins Rollen kommen. Der Welfenschatz besteht aus 42 Objekten, die zwis…

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