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Pinochets fatales Erbe

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Eine neue Konstitution ist angepeilt, dennoch gehen die Proteste weiter: Einsatz von Wasserwerfern am 20. November in Valparaíso

Foto: Rodrigo Garrido/Reuters

Mehr als eine Million Menschen sangen in Santiago die Lieder, die damals unter dem Pinochet-Regime verboten wurden“, erinnert sich Mario Sottolichio. „Das berührte mich sehr.“ Sottolichio war unter der Junta des Generals Augusto Pinochet (Diktator von 1973 bis 1990) inhaftiert und gefoltert worden, bevor er ins Exil nach Deutschland gehen konnte. 1990 nach Chile zurückgekehrt, gründete er ein Wohnheim für Jungen und setzte sich als Politiker dafür ein, das Land zu demokratisieren. Bei den Massenprotesten, die im Vorjahr ganz Chile erfassten und schließlich zum Plebiszit führten, beteiligte er sich trotz seines fortgeschrit…

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