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„Zu wenig Demokratie“

Etwa anderthalb Jahre ist es her, dass Greta Thunberg mit ihrem Schulstreik den Anfang für eine globale Bewegung machte. Seither haben sich auch in vielen deutschen Städten junge Menschen zusammengetan, um sich für ein beherztes Handeln gegen die Klimakrise einzusetzen. In Köln engagiert sich die Schülerin Pauline Brünger, 18 Jahre alt, für Fridays for Future.

Jakob Augstein: Frau Brünger, bevor die Bundesregierung ihr Klimapaket veröffentlichte, hatte ich ein Zitat von Ihnen in der Zeitung gelesen: „Das Klimakabinett muss Verantwortung übernehmen und statt eines Flickenteppichs aus Einzelmaßnahmen ein Konzept präsentieren, dass die großen Co2-Quellen im Blick hat.“ Das klingt so professionell, als wären Sie eine Politikerin, die das schon seit 25 Jahren macht.

Pauline Brünger: Ich hoffe …

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