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Frieden gegen Land

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Eine Frau steigt in ein Auto an einem der neuen Checkpoints in der Ostukraine, nahe der Stadt Zolote

Foto: Aleksey Filippov/AFP/Getty Images

Wir haben uns auf die Formel „Frieden gegen Land“ verständigt, könnte der ukrainische Staatschef Selenskyj den Ertrag des Pariser Gipfels Anfang der Woche mit Russland, Deutschland und Frankreich auf den Punkt bringen. Wohlgemerkt, könnte. Was nicht bedeutet, dass er darf. Wäre es anders, ließe sich heraushören, die abtrünnigen Gebiete in der Ostukraine seien vorübergehend abgeschrieben oder ganz aufgegeben. Wolodymyr Selenskyj kann vieles sein: ein junger, frischer, mutiger, unkonventioneller, prowestlicher Präsident, nur eines nicht – Realpolitiker. Das zu riskieren, wäre gewagt. Es öffentlich zu zeigen, todesmutig. Im Augenblick zumindes…

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