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Die GroKo überleben

Fast wirkt es, als wäre die Tour der SPD-Regionalkonferenzen für Olaf Scholz noch nicht vorbei. Montagabend, niedersächsische Landesvertretung in Berlin, Transparency International hat zur Diskussion geladen, „Cum-Ex: Der organisierte Griff in die Staatskasse“. Scholz hat die Eröffnungsrede gehalten, dann auf dem Podium debattiert, jetzt spricht das Publikum. Ein Mann an die 50 erhebt sich, die Stimme bebt, er sei lange SPD-Wähler gewesen, das ändere sich aber jetzt, wegen Olaf Scholz. Ähnliche Szenen hat der Vizekanzler vor der Urwahl zum SPD-Vorsitz des Öfteren erlebt, bei den 23 Terminen an der Basis.

Eigentlich hat sich der Unterlegene auf dem Cum-Ex-Podium nicht schlecht geschlagen. Hat den Milliarden-Raubzug von Reichen, Banken und Juristen „eine Riesenschweinerei“ genannt, auf Erf…

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