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Karl Liebknecht

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Antimilitarismus Liebknechts Buch Militarismus und Antimilitarismus erschien 1907. Es war der Erziehung der internationalen Jugend gewidmet. Denn „wer die Jugend hat“, so sein letzter Satz, „der hat die Armee“. Die SPD glaubte, Liebknecht nicht agitieren zu müssen. Die Auskunft der Parteiführer, „es gäbe keine sozialdemokratische Partei in der ganzen Welt, die so viel gegen den Militarismus kämpfe wie die deutsche Sozialdemokratie“, ließ er durchaus gelten. Ja, er betonte sogar, dass die Partei (Ziehväter) nicht „antipatriotisch“ sei.

Als „utopistisch“ und „phantastisch“ wies er den „Standpunkt zurück, der sich nicht gegen den Militarismus, sondern gegen jegliche Art der Vorbereitung zum Kriege wendet“. Auch er hätte also grundsätzlich sagen können: „Wir lassen das Vaterland in der …

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