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Arg oligarchisch

Anderthalb Jahre ist es her: Als Donald Trump in seinem Turm die Rolltreppe hinunterfuhr und mexikanische Einwanderer als „Vergewaltiger“ beschimpfte, hofften manche Demokraten schadenfroh, der Mann werde die republikanischen Vorwahlen gewinnen, Hillary Clinton den Weg frei machen, seine Partei schreddern und letztendlich als großer Verlierer dastehen. Nun schreddert Trump. Selbst jüngste Medienberichte über eine russische Intervention im Wahlkampf zu seinen Gunsten passen zur Ungewissheit über den Umbruch in den USA.

Beschwichtigungen, vielleicht werde unter Donald Trump alles „doch nicht ganz so schlimm“, sind im Monat seit der Wahl ebenso dem Schredder zum Opfer gefallen. Trumps bereits ernannte Minister, zuletzt die Nominierung von Exxon-Mobil-Vorstand Rex Tillerson für das Amt des …

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