Loading

Liebe die Dunkelheit

placeholder article image
Die Schriftstellerin Ulrike Draesner hat die Gedichte von Louise Glück übersetzt

Foto: Gerald Zörner@gezett

„Es gibt nicht genug Schönheit in der Welt. / Und stimmt, ich bin nicht in der Lage, sie wiederherzustellen.“ Und dann: „du bist nicht allein, sagte das Gedicht im finsteren Stollen“. Diese Verse stammen von Louise Glück, der frisch gekürten Literaturnobelpreisträgerin, nach der viele deutsche LeserInnen erstmal wieder googeln mussten. Dass die New Yorker Lyrikerin hierzulande bislang kaum jemandem ein Begriff war, brachte auch ihren deutschen Verlag Luchterhand zugleich in Verlegenheit. Wer war das noch mal und gehört sie echt zu unserem Haus?, dürften sich die wie vom Blitz getroffenen Mitarbeiter gefragt haben, die Lizenzverhandlungen im Eiltempo führen mussten. Gelohnt…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.