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Das guckt sich weg

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Eigentlich bevorzugten die Nazis Satteldächer, doch das einfachere Pultdach, Hitlers Favorit, setzte sich durch

Foto: Enver Hirsch und Philipp Meuser aus „Behelfsheim“

Ein Provisorium, das die Zeiten überdauert, ist ein Widerspruch in sich. Genau das aber sind die Behelfsheime, die noch während des Zweiten Weltkrieges hunderttausendfach errichtet wurden und in Teilen bis heute erhalten sind. Noch. Denn den Überresten dieser Bauform, die aus der Not geboren wurde, aber erstaunliches Durchhaltevermögen beweist, droht der Abriss. Das Fotobuch Behelfsheim von Enver Hirsch und Philipp Meuser ist deshalb nicht nur eine Dokumentation dessen, was da ist, sondern vor allem dessen, was bald nicht mehr existent sein wird.

Das Buch liefert noch mehr: Es versucht sich an einer architekturgesc…

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