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Als Medium nicht aufgefallen

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Sie ist auf charismatische Weise uncharismatisch. Christina von Dreien glaubt an die Liebe. Und an eine Corona- Verschwörung

Foto: Anna-Nina Good/Govinda Verlag

Eine unsichere junge Frau flüstert beinahe in ein Mikrofon. Immer wieder schließt sie ihre Augen, spricht abgehackt von einem „Unlicht“, sie wirkt entrückt. Ihre Sätze folgen einem stotternden Rhythmus. Sie wiederholt sich oft, setzt neu an, bricht ab, verdreht den Kopf. Es tut fast physisch weh, ihr zuzusehen. Dabei ist Christina von Dreien ein Star der deutschsprachigen Esoterik-Szene.

Gerade einmal 19 Jahre alt, verdient sie mit Auftritten sechsstellige Honorare, veröffentlicht in der Schweiz Bestseller; ihre Bücher erscheinen auf Englisch, Französisch und Italienisch. Den Monolog über das „Unlicht“, für den sie mehrer…

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