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Allmacht und Ohnmacht

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Ein Plakat in der iranischen Hauptstadt Teheran zeigt den ermordeten Atomphysiker Mohsen Fakhrizadeh

Foto: Atta Kenare/AFP/Getty Images

Die iranische Führung muss jetzt tun, was von ihr erwartet wird. Das Setting bliebe sonst unvollständig, schlichtweg unvollendet. Erst wird in Teheran der Atomphysiker Mohsen Fakhrizadeh bei einem Anschlag getötet – der Iran ist damit im Spiel, weil für das Opfer zuständig –, dann wird eine angemessene Reaktion erwartet, damit die Islamische Republik die Rolle ausfüllt, die ihr aus westlicher Weltsicht zugedacht ist. Sie muss sich revanchieren, besser: „rächen“. Ist das zu viel verlangt?

Es wäre auf das Muster vom Januar zurückzugreifen, als die Amerikaner den iranischen General Kassem Suleimani in die Luft sprengten und im Gegenzug US-Stellungen…

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