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Tragik? Nein danke

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In Debbie Harrys Biographie schaut ein Ich in den Spiegel und versucht, sich ein Bild von seinem Selbst zu machen

Foto: Imago Images/ZUMA Press

Gewöhnlich stricken Musikermemoiren wilde Geschichten von Sex, Drugs und Rock ’n’ Roll zur Legende. Manche entpuppen sich als große Literatur, andere sind immerhin Punk. Anders die Autobiografie von Blondie-Sängerin Debbie Harry: Hier schaut ein Ich in den Spiegel und versucht, sich ein Bild von seinem Selbst zu machen.

Face it kommt dabei im Plauderton daher, duzt seine Leser konsequent. Das liest sich, als säße man bei der unechten Blondine über einem Kaffee am Küchentisch, während sie Anekdoten aus ihrem Leben zum Besten gibt. Vermutlich ist das Buch so oder so ähnlich entstanden. Ein wild assoziierendes, spontanes Erzählen, angeregt v…

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