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Erinnerungsbombenleger

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Die umstrittene Kunstaktion zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt

Foto: Patryk Witt / Zentrum für Politische Schönheit

Aus dem Wort „Denkmal“ lässt sich problemlos ein Imperativ machen: Denk mal! Das Aktionskunst-Kollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) hat, nachdem es dem Thüringer AfD-Rechtsaußen Björn Höcke vor zwei Jahren einen Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals praktisch vors Haus stellte, in dieser Woche erneut ein solches Denk-Mal gesetzt. Gegenüber dem Berliner Reichstag steht nun eine Stele, in der sich die Asche der Ermordeten Hitlerdeutschlands befinden soll. Die Nazi-Täter haben die Überreste der Opfer in die Landschaft gekippt, das ZPS will sie nun über zwei Jahre lang „an 23 Orten in Deutschland, Polen und der Ukraine“ aus dem Boden gegraben haben.…

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