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Ein rundum gescheiterter Staat

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Ein irakischer Tuk Tuk-Fahrer hinter zerbrochener Windschutzscheibe

Foto: Ahmand Al-Rubaye/AFP/Getty Images

Premier Adil Abd al-Mahdi hat das Handtuch werfen müssen. Es blieb ihm keine Wahl nach den zwei Monate dauernden schweren Unruhen im Irak, die bislang an die 400 von den Ordnungskräften getötete Opfer und etwa 1.500 Verletzte forderten. Das deutet auf die Härte der Auseinandersetzung und ebenso auf die Unlösbarkeit des Konflikts. Wie das Land zur Ruhe kommen soll, bleibt unklar. Es handelt sich um einen rundum gescheiterten Staat. Zwar gilt sein Konkurrent, der Islamische Staat (IS), als besiegt, aber auch der irakische Staat zeigt in manchen Regionen keinerlei Präsenz mehr. Die Bürger müssen sehen, wie sie zurechtkommen, was besonders die heranwachsende Jugend in absolute…

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