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Die Kraft des Apfelbrands

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Eine Kohlemine und mehrere Schlackenhalden nahe des bosnischen Dorfes Dubrave

Foto: AFP/Getty Images

Neulich frühstückte ich mit bosnischen Kohlekumpeln. Ich versuchte auf diese Weise, das bosnische Machtvakuum auszuleuchten – 14 Monate waren der Gesamtstaat und der bosniakisch-kroatische Teilstaat „Föderation“ ohne Regierung, erst jetzt ändert sich das. Noch verworrener sieht es an einem Schlüsselort der bosnischen Energieversorgung aus: Das Bergwerk im netten Städtchen Banovići gehört zu 70 Prozent der Föderationsregierung, während die seinerzeit an die Arbeiter ausgegebenen Anteile offenbar von Mirsad Kukić kontrolliert werden. Kukić war bisher der starke Mann von Banovići und im Kanton Tuzla. Dort gibt es aber seit Kurzem eine Regierung, die einige von Kukićs Leuten aus der …

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