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Die Fluglehrerin

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Sie wurde Pilotin. Als Frau. Bei den Nazis

Foto: Hentschel/Ullstein

Dem Mythos Beate Uhse auf den Grund zu gehen – das hat sich die Biografie von Katrin Rönicke vorgenommen. Sie legt dabei einen starken Akzent auf die kaufmännische Motivation der Protagonistin. Diese, so Rönicke, hätte von Anfang an die aufklärerischen Aktivitäten der Uhse überstrahlt, die sich in der Nachkriegszeit zunächst an Frauen wandten, die nicht mehr nur als Lust- und Gebärmaschinen des Patriarchats funktionieren wollten. Dass auch bereits die frühen, als „Ehehygiene“ getarnten Kuschelsex-Kataloge der Uhse womöglich mehr von Männern als von Frauen konsumiert wurden, findet Rönicke bedenklich. Warum eigentlich? Leider urteilt Rönicke in vielen Punkten nach populistisch-feministischen Maßstäben, wonach sic…

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