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Alles Kriminelle

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Exarchia ist kein normales Viertel. Uniformierte sorgen dafür

Foto: Louisa Goullamaki/AFP/Getty Images

Es ist kurz nach fünf Uhr morgens im zentrumsnahen Athener Viertel Exarchia. Eine Gruppe aus Afghanen und Iranern sitzt mitten auf der Straße beim Frühstück. Über ihren Köpfen ist zwischen zwei Gebäuden ein Spruchbanner gespannt, auf dem zu lesen ist: „No pasarán“ (Sie werden nicht durchkommen). Die Männer lachen und scherzen, während sie sich vom für alle gedeckten Tisch Brot, Oliven und mit Feta gefüllte Teigtaschen nehmen. Das Essen findet vor der selbst verwalteten Flüchtlingsunterkunft „Notara 26“ statt. Sie entstand bereits im September 2015 in einem leer stehenden Haus und hat seither geschätzt mehr als 9.000 Menschen beherbergt.

Seit allerdings nach der Parlamentswahl am…

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