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Weltflucht mit Rumba

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Hans-Eckardt Wenzel konnte nerven, wenn seine Texte zu moralisierend wurden. Jetzt fehlt einem seine Schärfe

Foto: imago/Viadata

Sollte er sich versöhnt haben mit der Welt? Wenzel konnte so herrlich an ihr verzweifeln. Sein neues Album scheppert dahin wie ein Segelboot im Mecklenburger Sommer. Es ist so fröhlich.

Wo liegt das Ende dieser Welt klingt mit Akkordeon, Jazz -und Blues-Elementen, Trompete und karibischen Rhythmen. Man könnte mitschunkeln. Das erste Lied dreht sich ums Begehren, das diesmal erwidert wird. Unkorrekte Küsse, ein eingebildetes Königspaar. „Wir hauen ab mit Hund und Herz vom deutschesten November. Ich packe meine Hemden ein. Wir fliehen in die Welt hinein, woanders ist es besser ...“ Sein altes Fernweh, es ist noch da.

Wenzel, mittlerweile 63, tourte mit...

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