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Mehr als ein kurzer Medienhype

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Wurde von „Time“ zur „Person des Jahres“ gekürt: #MeToo

Foto: Betrand Guay/AFP/Getty Images

Hat #MeToo etwas gebracht? Und wenn ja, was? Oder ist es eher so, dass Hashtag-Kampagnen wie vor vier Jahren #aufschrei – nach sexistischen Äußerungen des FDP-Politikers Rainer Brüderle gegenüber einer Journalistin – und eben jetzt #MeToo wenig nachhaltig sind und als Medienphänomene nach kurzer Zeit verpuffen werden? Weil jede und jeder meint, etwas dazu zu sagen zu haben? Wodurch die Hashtags inhaltlich verwässern und schon allein deshalb gar nichts bewirken können. Es scheint logisch: Wo keine klare Abgrenzung, da kein klarer Effekt.

Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen: Unter #MeToo listen Betroffene sowohl Alltagssexismen auf, darunter verbale Anzüglichkeiten, die die Grenzen zu…

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