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Femizide sind auch bei uns Fakt

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Die „Ni una menos“-Bewegung in Lateinamerika thematisiert die Gewalt gegen Frauen: Nicht eine Frau weniger!

Foto: Inti Ocon/AFP/Getty Images

Beziehungsdrama, Familientragödie, Schicksalsschlag: Wenn ein Mann eine Frau tötet, wird die Tat in der deutschen Öffentlichkeit gern mit diesen Begriffen bagatellisiert und werden die Augen vor dem Kern der Sache verschlossen, dem Femizid – der Ermordung einer Frau, weil sie eine Frau ist.

Der Femizid ist ein strukturelles Problem, Teil patriarchaler Strukturen. Seit Jahrtausenden geht die Unterdrückung des Weiblichen bis an die Grenzen des Todes und darüber hinaus. In Lateinamerika, Italien und Indien kämpfen Aktivistinnen schon länger dafür, Femizide zu thematisieren und Frauenfeindlichkeit im gesellschaftlichen Diskurs ernst zu nehmen.

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