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Twitter wird flüchtig

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Ein flüchtiger Like kann sogar den Heiligen Vater in Bedrängnis bringen, wie sich vergangene Woche zeigte

Foto: Oli Scarff/Getty Images

Auf dem Papier klang die Idee von Twitter prächtig: In Echtzeit kann jeder Mensch mit einem Internetzugang an Debatten teilnehmen und mit Texten, Fotos und Videos zu einer Materialsammlung beitragen, mit der kein Medium, keine Nachrichtenredaktion mithalten kann. Gewissermaßen kam es auch so. Twitter hat sich seit seinem Start im Jahr 2006 zu einer einflussreichen Medienplattform entwickelt, wenngleich nicht so demokratisch wie einst angedacht. Nur zehn Prozent der etwa 330 Millionen Nutzer schreiben aktiv Tweets. Auch der Fakt, dass vier Jahre lang einer der bekanntesten und nun bald nicht mehr mächtigsten Männer der Welt die Plattform rege ben…

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