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Ein-Mann-Klima-Arbeitereinheitsfront

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„Am schwersten“, erinnert er sich, „war am Anfang das Feilen. Wir mussten drei Monate lang nur feilen“

Foto: Martin Sehmisch

Um 22 Uhr, an der Straßenbahnhaltestelle VW-Werk in Kassel-Baunatal: Es ist dunkel, kalt und nass. Die letzten paar Hundert Meter zum Werktor geht Cedric Büchling zu Fuß. Der 24-jährige Aktivist der Klimajugendbewegung Fridays for Future arbeitet im Dreischichtbetrieb bei Deutschlands größtem Autobauer, doch den eigenen Pkw hat er vor einiger Zeit abgeschafft. Zwar baut VW in Kassel mittlerweile vor allem Elektroautos, aber Büchling tritt für den grundlegenden Umbau des Verkehrsmodells ein. Mit neuen Antriebstechnologien allein sei Klimaneutralität nicht zu schaffen. Und weil Büchling der Ansicht ist, dass Reden und Handeln zueinanderpassen sollten, hat er…

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