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„Ich will bald zurück sein“

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Morales gibt sich kompromissbereit, um weiteres Blutvergießen zu verhindern

Foto: Pedro Pardo/AFP/Getty Images

Evo Morales, 2006 zum ersten indigenen Präsidenten Boliviens gewählt, flieht am 11. November nach Mexiko, dessen Regierung ihm ausdrücklich Asyl angeboten hat. Dies geschieht drei Wochen nach einem Präsidentenvotum, bei dem Morales für sich beansprucht, gesiegt zu haben. Betrugsvorwürfe und empörte Proteste sind die Folge. Sie gipfeln darin, dass ihn der Armeechef zum Rücktritt auffordert. Einen Tag nachdem Morales den Weg ins Exil angetreten hat, lässt sich die rechtsgerichtete Senatorin Jeanine Áñez als Interimspräsidentin vereidigen. Danach kommen mindestens 32 Menschen ums Leben, die meisten davon Berichten zufolge bei Übergriffen der Streitkräfte auf Protestmärsche…

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