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Ich bin so frei

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Günther Huniat hat der Kunstfreiheit einen Garten geschenkt. Dass seine große Zeit vorbei ist, macht ihn nicht bitter

Foto: Charlotte Sattler für der Freitag

Da ist etwas über ihn hinweggegangen in den letzten dreißig Jahren. Aber bei wem sollte er sich beschweren? Als ich mich bei Günther Huniat zum Besuch anmelde, zögere ich, ihn darauf anzusprechen, dass er in der diesjährigen großen Ost-Kunst-Schau Point of No Return im Leipziger Bildermuseum nicht vertreten war. Ihr Echo drang bis in die New York Times. An Huniats Wirken erinnert nun nur eine kleine Ausstellung, die den Leipziger Herbstsalon von 1984 dokumentiert, eine skandalöse subversive Aktion, die sechs Künstler im Rücken eines ideologisch genau geregelten Ausstellungsbetriebs in der DDR organisiert hatten. Es hing am …

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