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Es suhlt sich, was ein Kerl sein will

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„Sauber“ ist für die Zurschaustellung von Männlichkeit eher eine Empfehlung

Foto: Victor Moriyama/AFP/Getty Images

Jeder geht mit den Zumutungen der Welt auf seine Weise um. Für Männer hatte sich jahrhundertelang Kriege führen bewährt. Das kommt heute nicht mehr infrage. Nicht, dass sie nicht wollen würden, aber nicht jeder sitzt am Hebel, höchstens am Joystick. Sich gegenseitig auf die Schnauze hauen, wie in Fight Club oder bei den Fans von Hansa Rostock, scheint ein tauglicheres Ventil. Dem sehr modernen Mann ist aber auch diese Gewalt zuwider. Manche Fangruppierungen klagen über schwindende Prügelbereitschaft, und auf der Leinwand dominieren Into-the-Wild-Charaktere, die ihren Gegenspieler in der Natur oder in sich selbst suchen.

Aber die Natur antwortet nicht. Wie soll man so…

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