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Koloniale Raubkunst

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Felwine Sarr (l.) und Benedicte Savoy (r.) mischen mit ihrem Bericht die Museenlandschaft auf

Foto: Alain Jocard/AFP/Getty Images

Vergangene Woche legten die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und der senegalesische Ökonom Felwine Sarr der französischen Regierung ihren 240 Seiten starken Bericht vor. Unter dem Titel Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes erklären sie detailliert den Schluss ihrer Recherchen: die sofortige Rückgabe eines großen Teils der sich in europäischen Museen befindenden Objekte afrikanischen Ursprungs. Eine Erklärung, die Vertreter*innen europäischer Museen nervös werden lässt. Bis zu 95 Prozent des afrikanischen Kulturerbes, heißt es, steht als Raubkunst in europäischen Vitrinen oder liegt in den Depots, vieles davon in Deutschland.

Die…

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