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Bäume mit Stolz

Ein „Wald-Sparbuch“ oder einen „Baum-Sparvertrag“, mit solchen Produkten wirbt das Unternehmen Forest Finance. Es geht um Investitionen in Waldflächen, die Motive der Investoren reichen vom ökologischen Idealismus bis zum knallharten Wirtschaftsinteresse. Geschäftsführer Harry Assenmacher findet, der Natur ein Preisschild zu verpassen, ist im Kapitalismus naheliegend.

der Freitag: Herr Assenmacher, Sie wollen nach eigener Aussage „ein nachhaltiges Wald-Wirtschaftssystem“ schaffen. Was genau macht Forest Finance?

Harry Assenmacher: Eigentlich das, was unser Slogan aussagt: Wir machen Wald. Und inzwischen auch Landwirtschaft. Das heißt: Unser Produkt ist Wald, Bäume, Früchte, die daran wachsen und was daraus gemacht wird. Also natürlich Holz, aber auch Kakao, Oliven, Datteln, Bananen. All…

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