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Glück im Keller

Wow, denkt man. Warum ist da keiner früher drauf gekommen? Grund für solchen Enthusiasmus liefert der Kunstbetrieb heute selten. Überraschungen, zwingende Ideen, überzeugend umgesetzt, sucht man trotz Museen-Konkurrenz und Biennalen-Flut meist vergebens.

Der interessierte Zeitgenosse kann nun in der Provinz fündig werden, im schweizerischen Städtchen Winterthur zwischen Schaffhausen und Zürich. Dort zeigt das Fotomuseum eine museale Bestandsaufnahme, die längst überfällig schien, und das zu einem Zeitpunkt, zu dem das thematisierte Phänomen am Verschwinden ist: der Freizeitler, der Hobbyist.

Vielen dürfte noch der elterliche Hobbykeller in Erinnerung sein. Die damit verbundenen Aktivitäten waren weit entfernt von Carl Spitzwegs Kaktuszüchtern. Diffus definiert zwischen Party, Tischtenni…

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