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Die Stunde des Parlaments

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Selbsternannte Lebensschützer stellen den Wert eines noch nicht lebensfähigen Embryos über das Selbstbestimmungsrecht einer Frau

Foto: Seeliger/Imago

Kristina Hänel ist nicht die erste Ärztin, die wegen angeblicher Werbung für Schwangerschaftsabbrüche von Abtreibungsgegnern angezeigt wurde. In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche verboten, aber unter bestimmten Auflagen straffrei. Strafbar ist nach Paragraf 219a StGB die Werbung für einen solchen Eingriff. Am Freitag wurde die Ärztin vom Gießener Amtsgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt, weil sie auf ihrer Homepage darauf hinweist, dass in ihrer Praxis Schwangerschaftsabbrüche möglich sind, und Patientinnen medizinische Informationen darüber zukommen lässt. Dass das als Werbung gilt, ist ein Skandal…

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