Loading

„Die sind doch bekloppt“

Fabio De Masi wurde als Sohn eines italienischen Gewerkschafters und einer deutschen Sprachlehrerin geboren, er hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Bundestagsabgeordnete der Linken gearbeitet, unter anderem für Sahra Wagenknecht, bevor er selbst ins Europaparlament gewählt wurde. Seit diesem Herbst gehört De Masi dem Bundestag an – und dort einer Fraktion, die bisher mit Streit statt Inhalten auffällt.

der Freitag: Herr De Masi, sind Sie froh, dass es nun wohl kaum zu Neuwahlen kommen wird und die Linke Zeit für die Beilegung eigener Konflikte bekommt?

Fabio De Masi: Nein, ich kann die Große Koalition nicht mehr sehen. Unsere Aufgabe ist es, so schnell wie möglich die sozialen Verhältnisse zu verändern. Und wenn uns eine Wahl die Chance dazu gibt, müssen wir sie nutzen. Aber klar…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.