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Die Fremden

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Pascal Manoukian lässt das Geschwätz von den „Wirtschaftsflüchtlingen“ schamvoll verstummen

Foto: Tiziana FAbi/AFP/Getty Images

Assan und seine Tochter Iman flüchten im Jahr 1992 aus Somalia. Ihr Ziel: Frankreich. Sie gehören zu den Ersten, die die teure und harte Reise auf sich nehmen, um Krieg und Elend in der Heimat zu entgehen. Zur selben Zeit macht sich Virgil von Moldawien aus auf den Weg, eingezwängt im Unterboden eines Lkws. Der alte Mann, der in der Dunkelheit seine Hand hält, stirbt. Im gelobten Land angekommen, muss er in einem Erdloch im Wald schlafen, stets in panischer Angst, entdeckt zu werden. Seine Familie ist in der Gewalt der Kredithaie, die ihm die Flucht ermöglicht haben. Solange er seine Schulden nicht begleicht, sieht er sie nicht wieder. Chanchal kommt au…

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