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Von Dauermüttern und Aushilfsvätern

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Lebt in einer Welt offensiver Spitzenväter: Sigmar Gabriel Foto: Sascha Schuermann/Getty Images

Er sei ein offensiver Vater. Schreibt zumindest der Spiegel über Sigmar Gabriel, und dort ist man so begeistert von der Phrase „offensive Vaterschaft“, dass die Kollegen sie nun schon zum zweiten Mal herausgekramt haben. Im Februar hatte Gabriel angekündigt, sich ein paar Tage freizunehmen, um für seine scharlachkranke Tochter sorgen zu können. Nun ließ er anlässlich der Meldungen, dass er im Frühjahr noch einmal Vater wird, verlauten, dass er keine Babypause einlegen werde. In Wahlkampfzeiten sei dies einfach nicht möglich.

Da scheinbar beide dieser doch sehr unterschiedlichen Verhaltensweisen den Tatbestand der offensiven Vaterschaft erfüllen, frage ich mich, was das bedeuten soll. …

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