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Superwütend. Supergeil?

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Auch Johnny Rotten konnte die Wiederwahl von Margaret Thatcher nicht verhindern Foto: Graham Wood/Evening Standard/Getty Images

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump fühlen sich die großen Fragen plötzlich ganz nah an: „Was tun?“ auf der einen Seite, „Was soll’s?“ auf der anderen. Dazwischen steht eine dritte: „Was wird jetzt aus der Kunst?“ Der Kritiker Jerry Saltz ist sich im New York Magazine sicher: „Der Schmerz nach der Wahl ist gut für die Kunst.“ Trauma gebiert Meisterwerke, schreibt Saltz und verweist auf Picassos Guernica, auf Francis Ford Coppolas Apocalypse Now und den Hip-Hop.

Auch Spaßpunker Bela B von den Ärzten kann der Wahl eines sich mit Neonazis umgebenden Demagogen etwas Gutes abgewinnen. In der jüngsten Sendung des Endzeitboten Jan Böhmermann hoffte er: „Endlich…

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