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„Keine Schere im Kopf“

Mit einer Startauflage von 200.000 Exemplaren möchte Charlie Hebdo den deutschen Markt erobern. Es gibt ein paar Sonderseiten, den Hauptteil machen Übersetzungen der französischen Ausgabe aus. Minka Schneider (der Name ist ein Psuedoynm), die in Deutschland aufgewachsene, schon lange in Paris lebende Chefredakteurin der deutschen Ausgabe, ist zuversichtlich, dass der Plan aufgeht.

der Freitag: Frau Schneider, es gibt ja schon deutsche Satirezeitschriften, ich denke an „Titanic“ und „Eulenspiegel“. Wo positioniert sich „Charlie Hebdo“?

Minka Schneider: Wir sind eigentlich gar keine Satirezeitschrift, das Wort hat sich zwar in Deutschland eingebürgert, aber es trifft es nicht. Wir sind kein Magazin, sondern eine Zeitung. Sowohl haptisch wie optisch als auch darin, wie das Heft entsteht. W…

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