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Immer im Werden

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Der Literaturwissenschaftler fühlt sich im akademischen Mittelbau sehr wohl Foto: Ralf Rühmeier für der freitag

An deutschen Universitäten haben sich Queer Studies nie durchgesetzt – also die Analyse der Formen, über die unsere Kultur Sexualität und Geschlecht verhandelt. Während Gender zumindest eine Zeit lang, ausgelöst durch das Werk Judith Butlers, Aufmerksamkeit genießen konnte, lässt sich das Gleiche für Homo-Studien nicht sagen. „Letztendlich wurde es als Privatvergnügen der Professoren geduldet“, sagt der Literaturwissenschaftler Dirck Linck. Er gehört zu einer sehr kleinen Gruppe von Akademikern in Deutschland, denen es trotzdem irgendwie gelungen ist, ihre Laufbahn hauptsächlich mit schwulen Themen zu bestreiten.

Allerdings nie auf einer Professorenstelle, die er eigen…

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