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Gerät ohne Namen

Die wertvollste und schönste Rumpelkammer der Filmgeschichte befindet sich zur Zeit in den Räumen der französischen Cinémathèque in Paris. Unter dem Titel De Méliès à la 3D. La machine cinéma findet dort eine Ausstellung statt, die es sich zum Ziel setzt, 120 Jahre Filmgeschichte konsequent durch die Brille ihrer Technik zu erzählen. Nicht Alfred Hitchcock, Jean Renoir oder Fritz Lang, sondern Tüftler, Ingenieure und Wissenschaftler wie Eugène Lauste, der bereits 1906 ein funktionierendes Tonsystem erfand, oder August Arnold und Robert Richter, die Gründer der Münchner Kinotechnikfirma ARRI, stehen für einmal im Zentrum.

Dass sich eine Institution wie die Cinémathèque, traditionsreich und dem Autorenfilm verpflichtet, dieses Themas annimmt, ist umso erfreulicher, da sich bis heute die K…

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