Loading

Ein trauriger Fall

Bücher und ihre Verfilmungen, das ist ein schwieriges, oft ein unglückliches Verhältnis. Das Buch als Versprechen, das der Film dann nicht hält. Oder umgekehrt: der Film als eigenes Ding, das sich über seine Abkunft erhebt. In den glücklicheren Fällen: ein schöner Dialog, der Film hat dem Buch etwas zu sagen, das es über sich noch nicht wusste. Oder etwas entspricht sich, sei es untergründig, das eine Medium wird durch das andere Medium in Schwingung versetzt. Oder der Film findet Bilder, die das Buch nicht gesucht hat, die aber die richtigen sind.

Langer Anlauf für ein leider wenig erhebendes Beispiel. Florian Hoffmeister hat sich an ein Buch gewagt, das vor zehn Jahren einiges Aufsehen erregt hat, den Deutschen Buchpreis erhielt, viel wollte, viel konnte, eine Stimmung und Atmosphäre …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.