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Von der Dürre in die Traufe

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Klein und trocken „wie Nüsse“ seien die Oliven dieses Jahr, sagt eine Olivenölproduzentin in der Toskana

Foto: Maria Laura Antonelli/dpa

Mitten im Chianti steht der Hof von Claudia Caccetta und ihren drei Partnern. Auf 23 Hektar zwischen Florenz und Siena bauen sie hier Wein an, vor allem Sangiovese-Trauben und alte Sorten wie den „canaiolo“ oder „foglia tonda“. Hinzu kommen 2.500 Olivenbäume, zehn Hektar Ackerland und seit Neuestem auch ein überdimensionierter Gemüsegarten. Eigentlich ein ertragreiches Geschäft. Doch dieses Jahr hat sie die Hälfte ihrer gesamten Ernte verloren. „Zuerst kam der Frost im März, der alle Wein- und Oliventriebe zerstört hat. Und dann die große Hitze, die drei, vier Monate anhielt. Kein Regen. Über Monate.“ Deshalb fände man guten Wein dieses Jahr „b…

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