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Nach dem Scheitern von Glasgow: Unsere letzte Hoffnung ist die kritische Masse

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Beispiele für rasanten Wandel? Da wären das Rauchen und #MeToo

Illustration: der Freitag

Ab jetzt geht es schlicht und ergreifend: ums Überleben. Der Klimapakt von Glasgow wirkt, trotz seiner zurückhaltenden und diplomatischen Sprache, wie ein Selbstmordpakt. Nach so vielen vergeudeten Jahren des Leugnens, der Ablenkung und der Verzögerung ist es zu spät für schrittweise Veränderungen. Eine echte Chance, die Erderwärmung um mehr als 1,5 Grad zu verhindern, gibt es nur, wenn die Treibhausgasemissionen jedes Jahr um rund sieben Prozent gesenkt werden: also schneller als im Jahr 2020, auf dem Höhepunkt der Pandemie.

Die Klimakonferenz COP26 hätte ein Aus für die Verbrennung fossiler Brennstoffe nach 2030 bringen müssen. Stattdessen haben mächtige Regierungen einen Kompromiss zwisch…

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