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Bloß nicht dichtmachen

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Wir dürfen vor allem die jungen Menschen nicht nochmal einsperren

Foto: Imago/MiS

Dieser Text klingt wenig nüchtern, eher wirr, was an meiner Gefühlslage liegt, die zwischen Erschöpfung und Angespanntheit changiert, Sorge und Meinung wechseln in Livetickergeschwindigkeit. Müde bin ich, vielleicht leide ich am Fatigue-Syndrom, an einer Art Long Covid, ohne an Corona erkrankt gewesen zu sein. Dabei sollte ich mich besser bescheiden, oder? Denn als berufstätige Mutter bin ich bisher komfortabel durch die never ending Pandemie gekommen. Wir hatten im Lockdown genügend Hardware, wir hatten keine existenziellen Sorgen durch zum Beispiel Kurzarbeit, wir waren nie verzweifelt und ohne Hoffnung wie jetzt vielleicht die Schausteller von abgesagten Weihnachtsmärkten oder Hoteliers in Sachs…

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