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Wo ist der Mut hin?

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Einen wie ihn vermisst man schmerzlich: Christoph Schlingensief 1997

Foto: Hermann Wöstmann/dpa

W as haben wir vom Schauspiel der letzten Jahre nicht alles gelernt: Dass man kein AfD- und Trump-Fan, kein Europafeind sein sollte. Zumeist geht dem zeitgenössischen Lehrstück folgende Choreografie voraus: Linksliberale Zuschauer besuchen das Stück eines linksliberalen Autors, um einander danach zu versichern: Wir sind die Guten, Applaus! Wer heute das sogenannte politische Theater besucht, betritt zumeist haltungsmäßige Komfortzonen, empfängt Botschaften, die auf einer schlichten Dualisierung der Welt beruhen – wir, die pluralistische Gesellschaft, gegen die Populisten da draußen.

Waren die Spektakel schon immer so aufrüttelnd? Spulen wir einige Jahrzehnte zurück, zu einer Zeit, als…

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